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A.N.D.E.R.L. – Hat der Zukunftspreis der Tiroler Jungschützen eine Zukunft? Der Name A.N.D.E.R.L. geht auf den Sohn des bekannten Landesverteidigers Josef Speckbacher zurück, der sich 1809, entgegen dem Wunsch seines Vaters, an der Seite eines alten Schützen an der Landesverteidigung beteiligte, und bei einer Lagebesprechung beim Bärenwirt in St. Johann in Tirol wieder mit diesem zusammentraf. Die Idee für den Zukunftspreis der Tiroler Jungschützen stammt vom Jungschützenbetreuer des Viertels Unterland Lt. Wolfgang Hagsteiner. Ihm ist es gelungen, namhafte Sponsoren zu finden, allen voran die Tiroler Versicherung und den Bund der Tiroler Schützen. Zur Preisverleihungsgala in der Tourismusschule St. Johann in Tirol haben sich 180 Ehrengäste eingefunden, unter ihnen Mag. Raimund Schreier, Abt von Wilten, der Landeskurat Msgr. Josef Haselwanner, der Landeskommandant Mjr. Dr. Otto Sarnthein und sein Stellvertreter Mjr. Stefan Zangerl und Mitglieder der Bundesleitung. Die Tiroler Versicherung war durch ihren Dirktor Mag. Franz Mair und den Marketing-Leiter Martin Reiter vertreten. Für eine kurzweilige Veranstaltung sorgten als Moderator Thomas Arbeiter von ORF-Radio Tirol, einige Musikgruppen aus der Umgebung und nicht zuletzt das Team der Tourismusschule St. Johann in Tirol durch einen perfekte Service. 23 Projekte wurden eingereicht und 15 davon wurden mit Anerkennungen von 150 € bis hin zum Siegerprojekt mit 3000 € prämiert. Die Jungschützen von Patsch waren mit ihrem Jungschützenbetreuer Sigmund Siegele und dem Thema „Haus- und Flurnamen unserer Gemeinde“ die Sieger des Bewerbs, gefolgt den Schwazer Jungschützen mit dem Thema „Jeder hat sein Kreuz zu tragen“. Von so manchem Jungschützenbetreuer konnte man hören, „Wir machen doch schon so viel, was sollen wir uns noch einfallen lassen?“. Vielleicht war das auch der Grund, dass doch einige Projekte eingereicht und honoriert wurden, die sich bereits in der Vergangenheit bewährt haben, und nicht nur Zukunftsprojekte. Neue Ideen sind gut, aber geleistete Jugendarbeit sollte auch geschätzt werden. Für eine Premiere war es eine gelungene Veranstaltung, mit einer erheblichen Dominanz durch das Tiroler Unterland. Das hat wahrscheinlich seinen Grund in der Herkunft dieser guten Idee, und sicher nicht darin, dass andere Tiroler Gebieten nichts einfallen würde. Wir haben eine Tiroler Heimat, die sich angesprochen fühlen sollte, und ein gemeinsames Interesse an der Jugendarbeit. So bleibt als Fazit: JA, der A.N.D.E.R.L. muss eine Zukunft haben, denn die Jugendarbeit in den Tiroler Schützenkompanien gehört gefördert und unterstützt, nicht nur mit lobenden Worten, sondern auch materiell.

Hans Kowatsch Pressereferent des Wintersteller-Bataillons  

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